Das Training Stark im Stress

 
Das Training Stark im Stress ist zum aktuellen Zeitpunkt in Deutschland das bestfundierte und validierte Training zum guten und gesunden Umgang mit Stress und unangenehmen Emotionen. 


Es wurde vom Institut LernGesundheit in Kooperation mit dem IQPV e.V. entwickelt und seine Wirksamkeit ist wissenschaftlich nachgewiesen.
Es gliedert sich in drei Module mit je drei Einheiten - neun Trainingseinheiten insgesamt, die sich über einen Zeitraum von 9 Wochen verteilen. Es gibt alternativ eine Trainingsversion mit einer Länge von 3 Wochen.

Das Training Stark im Stress ist gemäß §20 und §20a SGB V von der zentralen Prüfstelle für Prävention als Präventionskurs zertifiziert.

Ressourcen stärken

Wer kennt es nicht? Unter Stress erhöht sich der Pulsschlag, wir werden angespannt und atmen meist flach. Das ist zunächst nicht weiter bedenklich. Doch wird der Stress chronisch, hat dies negative Folgen für unsere Gesundheit. Auch unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit leiden darunter. Deswegen ist es wichtig, etwas für die Stress Prävention zu tun. 

In diesem ersten Modul geht es um die Entstehung von Stress und negativen Emotionen.  Es werden Strategien entwickelt und Techniken vermittelt, wie eine gute Balance zwischen Anspannung und Entspannung gelingen kann - auch oder vor allem in Belastungssituationen. Dabei geht es um die wechselhafte Aktivierung des Sympathikus und Parasympathikus.

Mit der Frage "Wie kann ich meine persönlichen Stressanzeichen frühzeitig erkennen?" wird auf eine individuelle und nachhaltige Stressbewältigung hingearbeitet. Zunächst wird ein Bewusstsein geschaffen und die Wahrnehmung gefördert.

Es werden Übungen zur Achtsamkeit und Entspannung praktisch durchgeführt und erklärt, warum es sinnvoll ist, diese regelmäßig zu praktizieren. Zudem machen wir uns das Abrufen von hilfreichen Emotionen zu Nutze. Darüber hinaus ist Regeneration und ihre Integration in den Alltag ein Bestandteil der dritten Einheit. 

Annehmen

Warum das Annehmen von Stress und negativen Emotionen manchmal Sinn macht, wird in dem zweiten Modul geklärt. Des weiteren geht es darum, die eigene Belastbarkeit zu stärken, entsprechende Maßnahmen zu entwickeln und auf biografische Ressourcen zurückzugreifen.

Einige Situationen und auch Emotionen lassen sich leicht verändern. Andere wiederum nur schwer oder gar nicht, obwohl man es sich sehr wünscht. Jedes Problem hat einen kontrollierbaren und einen unkontrollierbaren Anteil. Es wird in diesem Traningsabschnitt vermittelt, wie wir es schaffen können, unangenehme Emotionen und auch Gegebenheiten anzunehmen. Somit bekommen wir die Möglichkeit Energie für die veränderbaren Dinge zu sparen.
Die eigenen Kraftquellen im Alltag erkennen, Resilienz stärken, einen konstruktiven Perspektivwechsel erlernen und diese Fähigkeiten für den Alltag zu nutzen, sind  weitere Themen des zweiten Moduls.
Darüber hinaus geht es darum, die (Selbst-)Wertschätzung aufzubauen und zu pflegen.

  

Verändern

Evolutionär gesehen, sind Emotionen wie Aggressivität, Wut, Trauer, etc. sinnvoll, um das eigene Überleben zu sichern. Es wird mit Angriff oder Flucht reagiert. Jedoch sind solche Reaktionen häufig in unserem Alltag, sei es auf der Arbeit oder im Privatleben, in diesem Ausmaß eher unangebracht und haben möglicherweise Konsequenzen, mit denen wir nicht leben möchten. 

"Wie lassen sich Emotionen verändern?" ist die Leitfrage des dritten Moduls. Dabei geht es nicht darum, Empfindungen zu ignorieren oder gar zu unterdrücken. Es geht viel mehr um einen Umgang mit den eigenen Emotionen, der der Situation angemessen und für einen selbst gesund ist.

Somit werden Techniken vermittelt, wie das eigene Stresserleben und die negativen Emotionen verändert werden können.

Dies geschieht über die Stellschrauben Körper, Gedanken und Verhalten. Diese werden zunächst psychoedukativ besprochen. Danach findet eine Anwendung auf die eigene Situation statt und wird mit einer Reflexion abgeschlossen. Durch praktische Übungen werden die individuellen Tendenzen erforscht und Erkenntnisse erlebbar gemacht.